In meinem ersten Blogbeitrag in diesem Jahr zum Thema Visionen und Vorsätzen, Rückschau und Vorschau habe ich mich von Michaela Ortmayer inspirieren lassen, die zu einer Blogparade zu genau diesem Thema aufgerufen hatte: „Neujahrsvorsätze und wie und sie als Solo Unternehmer umsetzt“ Ihre Blogparde findest du hier

Zeitgleich ist dies auch mein Beitrag zu einer weiteren Blogparade- der Inspirade 2018/2019- von Marit Alke – die Überschrift hier lautet: „Was war, was bleibt, was kommt?“

Und nun hast du die Wahl – höre dir das Audiogramm an- oder lese den Text einfach weiter…oder…mache beides! Ich wünsche dir viel Freude dabei!

 

Die Zeit für Neujahrsvorsätze ist gekommen…. Und überall liest du nun persönliche Abrechnungen für das vergangenen Jahr – und gute Vorsätze für das kommende Jahr… doch Vorsicht… Vorsätze sind nicht unbedingt immer auch deine Ziele, deine Visionen. Und so manches Mal bringen sie dich weiter weg von deiner Vision, als du zuvor geglaubt hast… so ist es auch mir ergangen, und davon möchte ich dir heute berichten…

 

Meine Vision ist es, die Psychoonkologische Versorgung – sprich Begleitung- für Krebspatienten und deren Angehörige zu verbessern und den Menschen in den Mittelpunkt des Genesungsweges zu stellen.

So zog ich 2015 in eine kleine Praxis und begann meine Arbeit. Die Nachfrage war groß, und schon bald standen neben Klienten auch Kollegen vor meiner Türe, und die Idee eines Netzwerkes wurde geboren. Dieses wurde dann so groß, dass ein Umzug in größere Räume nötig war.

Das geschah 2017 – und endete im Juli 2018. Doch warum? Schauen wir nochmal zurück!

Der Schritt von Klein auf groß war echt enorm.

Ich unterschätzte den Verwaltungsaufwand und auch den Arbeitsaufwand. Ja- und dann fragte ich mich beim letzten Jahreswechsel- was ich da eigentlich mache. Ich überprüfte meine Ziele und meine Vision – hatten die sich verändert? Es gab ein klares Nein dafür. Aber – was passiert war: ich hatte überhaupt keine Zeit mehr, diese Ziele – diese Vision weiter zu verfolgen, dafür zu arbeiten, weil ich viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt war. Aber- die Dinge zu erkennen – und dann auch umzusetzen, erfordert manches Mal Zeit… gut, die Geduldigste bin ich auch nicht- aber das brauchte ein wenig Klarheit. Denn der Schritt hier heraus war kein leichter- da war ich mir sicher.

Einfach gemacht hat mir diese Entscheidung eine liebe Kollegin, die ihre Praxis genau über meiner hatte – ja richtig – hatte. Den sie erkrankte schwer an Krebs – und das brachte mich zum Umdenken.

Ich zog dann zügig die Reißleine und mit wunderbarer Unterstützung von Mann, Familie und Freunden waren Umzug und Wunden schnell überwunden.

Und jetzt kommt der eigentliche Knaller: ich habe nun den Himmel auf Erden und bin meiner Vision so nah wie nie.

  1. Ich genieße die Freizeit (die ich in den letzten zwei Jahren kaum hatte) mit der Familie
  2. Ich konzentriere mich wieder ganz auf meine eigenen Projekte und Visionen
  3. Ich habe nun einen Arbeitsplatz für mich entdeckt- mehr aus Zufall- der für mich idealer nicht sein könnte – mein Wald…
  4. Ich bin glücklich, meiner Vision auf Umwegen wieder ein Stück näher gekommen zu sein.

Viele Menschen, Kollegen sind mir in dieser Zeit über den Weg gelaufen, in voller Sorge, das ich aufhören, aufgeben würde…

Aber- wozu fragte ich mich? Ich nehme nur einen anderen Weg? Weil der eingeschlagene zwar eine schöne Aussicht hatte, aber immer mehr Schlaglöcher bekam…

Und – aus diesem Grunde erzähle ich dir meine Geschichte:

Manch einer betrachtet solch schwierige Momente als Rückschläge…

Was auch immer es ist- es wird immer mal wieder schwierig weiter zu machen.

Aber du solltest dennoch nicht dein Ziel aus den Augen verlieren

Ändere die Strategie, die Vorgehensweise, ändere mal den Weg, aber NIEMALS deine Vision, dein Ziel

Erinnere dich immer wieder an dein Ziel, was du dir zu Beginn gesetzt hast. Wer oder was ist dein MUTivator dafür?

Bei mir ist es mein Vater- der übrigens zum heutigen Veröffentlichungstermin dieses Blogbeitrages Geburtstag gehabt hätte- er starb vor 9 Jahren an einem Hirntumor.

Verliere nie dein Ziel aus den Augen. Fokussiere dich ganz darauf. Das klappt ganz gut zum Beispiel mit einem Visionboard – dieses kannst du ganz oldschool auf Pappe erstellen – oder mittlerweile gibt es auch schon gute Möglichkeiten, es digital zu erstellen. Wenn du dazu Fragen hast, helfe ich dir gerne weiter.

Mein Weg geht 2019 weiter, wie ich ihn begonnen habe. Die Online-Ausbildung, das Online-Angebot der Akademie wird weiter ausgebaut- das Thema Marketing ist jetzt schon ein nachgefragtes Thema und wird einen eigenen Platz bekommen. Meine Walk-and Talk Angebote werde ich weiter ausbauen, ein Gruppenangebot ist hier in Arbeit- nicht nur für Krebserkrankte, sondern auch als Kollegiale Unterstützung.

Und die so wichtig gewordene Mastermind mit Michaela ist ein fester Bestandteil in diesem Jahr.

Mein Wort des Jahres 2019: Leichtigkeit

Es darf alles einfacher gehen, leichter.

Ich wünsche dir einen guten Weg und alles Gute für 2019 !!!

 

Alle AutorInnen der Blogparade

Die Blogparade von Michaela Ortmayer bietet ein bunt gefächertes Bild über Neujahrsvorsätze und wie du mit ihnen umgehen kannst.

Ich möchte dir gerne alle diese Beiträge zur Verfügung stellen. Sobald der Artikel erscheint, werde ich ihn hier als Link veröffentlichen:

Michaela Ortmayer:

Den Startschuss machte die Initiatorin der Blogparade Michaela Ortmayer mit ihrem Artikel:
Neujahrsvorsätze – und wie du sie als Solounternehmer/in umsetzt

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Martina Neumann-Ploschenz

Die Autorin lädt ein, die Neujahrsvorsätze beim Schopf zu packen und mit ihr leicht eine neue Sprache zu lernen, damit auch der Urlaub im Ausland zum Plaudervergnügen wird.

Sprachen lernen leicht gemacht

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Andrea Brandt

Andrea fordert dich zum TUN auf  – als ersten Schritt in die richtige Richtung!

Ihr Artikel lautet: Zeit zu gehen

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Jana Ritzen

Sie erklärt dir, das Vorsätze weder einen starken Willen noch Selbstdisziplin brauchen.

Hier findest du ihren Artikel. 

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Monika Schipp

Die Autorin teilt ihren ersten Blog aus dem Leben mit uns.

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Andreas Schmied

…von der Wunsch-Schmiede spricht darüber, warum er als Unternehmer keine Neujahrsvorsätze hat! 

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Jessica Koß

Deine Gedanken beeinflussen die Art und Weise, wie Du Dich fühlst und handelst. Wenn Du merkst, dass Dich Deine Gedanken beim Vorwärtskommen häufig eher ausbremsen, helfen Dir vielleicht diese 5 Tipps weiter, Dich trotzdem in die richtige Richtung weiterzubewegen.

https://jessicakoss.de/5-mindset-tipps-um-deine-ziele-einfacher-und-gluecklicher-zu-erreichen.html

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Katrin Gerke

Mein Ziel war, Ende 2018 in meinem eigenen, großzügigen Büro zu sitzen. Etwas zu ehrgeizig, das wusste ich. Aber träumen ist ja erlaubt. Und wie es so schön heißt: “Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.” Und das bin ich!

Hier mein Beitrag zur Blogparade:
https://katringerke.de/mein-traum-endlich-raus-aus-dem-winzigen-home-office/

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Claudia Götz

Wie wäre es, wenn du neben mental ausgerichteten Plänen, Vorsätzen und Zielen auch ein gutes Gefühl und inneres Bild von deinem Jahr 2019 erschaffen könntest?
Eines, das dir einen klaren Weg aufzeigt und genügend Platz bietet, deiner Intuition Freiraum zu lassen?

Wie ich das mache, erkläre ich in meinem Beitrag “Mein systemischer Jahresplan” inkl. Video-Botschaft.

https://claudiagoetz.de/mein-systemischer-jahresplan/

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